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Skandal um den Golden Globe

Seit Jahren wird gegen den Golden Globe und die handvoll Journalisten, Mitglieder der Hollywood Foreign Press, die selbige vergeben gewettert und Bestechung vermutet.
Denn eine kleine Gruppe, die bei weitem nicht die gesamte Auslandspresse Hollywoods beinhaltet, vergibt die beliebte Auszeichnung.

Da Auszeichnungen gewinnen, Bekanntheit für den Film und daher auf Umwegen Geld bedeutet, sind die Studios und Produzenten dementsprechend daran interessiert einen Golden Globe zu bekommen. Wir können eins und ein zusammenzählen, dass es im Interesse der Studios liegt besonders nett zu der Gruppe, die Auszeichnungen vergibt, zu sein. Was bei der Academy, die Oscars vergibt, mit mehreren Tausend Mitgliedern oder bei den anderen Gilden mit ebenfalls in die Tausende gehenden Mitgliederzahlen nicht so leicht ist, ist bei ungefähr 70 bis 95 Mitgliedern einfacher.

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Ob es sich bei Presseterminen in tollen Hotels und an exklusiven Orten, beim Verkauf der Presseplätze auf dem roten Teppich, beim Generieren von Zusatzeinkommen für die Journalisten, die eigentlich vom Schreiben leben sollten etc um Gesetzesverstöße handelt, wird nun vor Gericht festgestellt. Um viel Geld geht es auf jeden Fall, denn angeblich bringt allein der Ausstrahlungsvertrag mit dem US-TV Sender NBC 12 Mio US-Dollar ein.

Nun wurde die Hollywood Foreign Press und deren Präsident Philip Berk verklagt, der Akt ging am Donnerstag beim Los Angeles Superior Court ein. Michael Russell, jahrelanger der Pressesprecher der Golden Globes war, bezichtig die Mitglieder „unethical and potential unlawful deals“ zu machen und damit das Gesetz zu brechen. Die Hollywood Foreign Press ist ebenfalls in einen Prozess mit den Produzenten der Show verwickelt.

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