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Shia LaBeouf nimmt Paparazzo Kamera weg

Ngngngnghhh (auf dt.: Fräulein Matthes ärgert sich)!

Wer schon mal längere Zeit im “Glamour-Land” Los Angeles war und so ganz nebenbei einem prominenten Menschen über den Weg lief, der weiß, was passiert, wenn die Berühmten dieser Erde ihr Haus (respektive Mansion, Villa, Palazzo, 5-Etagen-Penthouse etc.) verlassen. Quietschende Reifen, dumme und zuweilen äußerst freche Fragen und ein nicht enden wollendes Blitzlichtgewitter umschwirrt die beneidens- wie bemitleidenswerten Leutchen.

Shia-LaBeouf-bei-der-Premiere-von-Wall-Street.jpg

Dass die Paparazzi nicht gerade mit Diskretion und Zurückhaltung glänzen, wissen wir nicht erst seit gestern. Dunkle

Sonnenbrillen und ins Gesicht gezogene Kapuzen, Fluchten über die Hinterausgänge oder mal ein ordentlicher Schlag auf die Birne sind mitunter die gängigen Reaktionen der Stars auf hautnahe Begegnungen mit den Paparazzi. Einer meiner Lieblingsfilmhelden hatte da kürzlich so seine eigene - aber nur bedingt wirkungsvolle - Herangehensweise an das Thema.

Shia LaBeouf kann vielleicht im wahren Leben keinem Roboter eins vor die Glocken geben, ist aber dennoch ein

ziemlich cooler und entspannter Typ. Laut OK Magazine war er dies vor einigen Tagen aber mal nicht. Als nämlich ein Paparazzo vor seinem Haus Bilderchen vom noch recht müden Transformers-Star machen wollte, moppste dieser ihm kurzerhand seine 3.000 Euro teure Kamera weg und rief die Polizei. Der seit dem 11. Juni 24 Jahre alte Schauspieler wollte nicht, dass der höchst engagierte Foto-Reporter Geld mit seinen Bildern machte. Schließlich ist der junge Mann in Hollywood viel unterwegs und wird tatsächlich bei nahezu jeder Gelegenheit abgelichtet: beim Shopping, vorm Club, rauchend, essend, trinkend, küssend, beduselt, mit Freundin, ohne Freundin, spazierengehend, Fahrrad fahrend… Die eindrucksvolle Dokumentation seines Lebens ist üppig.

Was sich jetzt ganz plausibel anhört, sah die Polizei etwas anders. Und hier kommt nun der Grund meines mittelschweren Ärgernisses (Ihr erinnert Euch: “ngngng…”). Weil der gesetzestreue Paparazzo weder an Shias Zaun baumelte noch das Grundstück im Sturm eroberte, verstieß er gegen kein Gesetz und bekam seine Kamera zurück. Okay, das verstehe ich ja noch. Aber: Weil Shias Aktion hingegen zwar kein wirklicher Diebstahl aber doch eine

rechtlich nicht ganz einwandfreie Handlung war, könnte der Paparazzo nun den Spieß umdrehen und den sexy Hollywood-Mimen anzeigen. Waaah???

Ob Shia, der seit November 2009 mit Wall Street-Filmpartnerin Carey Mulligan zusammen ist, den Kamera-Chip bis zur Ankunft der Polizei gelöscht hatte, weiß man nicht. Und ob der Paparazzo sich die Chance auf heiße Fotos entgehen lässt, zum nächsten Revier rennt und Anzeige erstattet, sei dahin gestellt.

Fakt ist nur, neben der Polizei versammelten sich zusätzlich eine Menge Paparazzi vor Shias Haus, die das restliche Geschehen mit ihren Foto- und Video-Kameras fleißig für die Nachwelt festhielten. Das war so ganz sicher nicht geplant.

Autorin: Bente Matthes

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1 Kommentar

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