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MTV Video Music Awards - Lady Gaga räumt ab

Lady Gaga macht dem in den 80er Jahren so erfolgreichen Musiker Peter Gabriel echte Konkurrenz. Ganze 13mal war sie bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles gestern Abend nominiert und nahm acht der Preise mit heim. Darunter solche wie “Best Dance Music Video”, “Best Collaboration Video”, “Best Choreography” und sogar das “Video of the Year”.

Aktuell teilt die junge Amerikanerin sich damit das gleiche Treppchen wie die norwegische Sangesformation A-HA, die 1986 ebenfalls 8 VMA-Trophäen mit nach Hause nahm. Nur Peter Gabriel mit seinen 1987 erworbenen 10 Preisen ist nach wie vor die Nummer Eins der “MTV-Awards-Sammler”.

Im Vergleich zu A-HA und Peter Gabriel ist Lady Gaga aber nach wie vor die Frau, die für aufregende Auftritte sorgt. Zwar hüpft die 24-Jährige vor Freude nicht wild durch die Gegend, sondern zeigt sich eher verhalten. Dafür sind wohl ihre Outfits immer Ausdruck ihres Gefühlslebens. Mit wuchtigen Roben, die so üppig sind, dass sie stets jemand beim Laufen begleiten musste, oder auch mal einem Kleid aus Fleisch (wie auch auf der aktuellen japanischen Vogue Homme zu sehen), sorgt sie nicht nur beim Publikum und bei den Fans für Stimmung. Auch PETA reagierte etwas wütend über ihr Fleisch auf Fleisch-Outfit.

So schrill und künstlerisch wertvoll Lady Gaga auch mit ihren zahlreichen Auftritten sein mag, für Hysterie sorgte dann doch ein anderer: Niemand geringerer als Justin Bieber. Der kanadische Teeniestar, dem in diesem Jahr durch YouTube ein steiler Aufstieg gelang, durfte den Preis in der Kategorie “Best New Artist” einheimsen. Viele Preise blieben dann ja nicht mehr übrig. Entsprechend mau schauten dann die anderen Künstler drein und bekamen schließlich in den Kategorien Preise, für die Lady Gaga ganz sicher aktuell keinen Preis einheimsen kann. Eminem zum Beispiel bekam Preise für das “Best Male Video” sowie das beste HipHop-Video, 30 Seconds To Mars gewannen den Award für das “Best Rock Video”, Muse wurden einmal nicht für ihre Musik, sondern für ihre Special Effects in “Uprising” ausgezeichnet. Ach, ja und Florence + the Machine (Best Art Direction), Jay-Z und Alicia Keys (Best Cinematography) sowie The Black Keys (Best Breakthrough Video) gingen auch nicht leer aus.

Für musikalische Untermalung sorgten unter anderem Katy Perry sowie Eminem und Rihanna, die ausnahmsweise mal ein nicht ganz so treffsicheres weißes Outfit zu roter Perücke trug.

Und neugierig erwartete man auch auf einen Auftritt von Lindsay Lohan. Nach ihrem Knastaufentahlt war das Publikum natürlich gespannt. Aber die junge Schauspielerin wurde nur per Video zugeschaltet, zeigte sich aber lustig und entspannt.

Einen kurzen Spannungsmoment gab es dann noch, als Kanye West und Taylor Swift auftraten. Nach dem Debakel im vergangenen Jahr, als Kanye West vor Taylor Swift auf der Bühne moserte, dass ihr Preis eher an Beyoncé hätte gehen sollen, wurde mit Spannung erwartet, was dieses Jahr passiert. Kanye West nutzte erneut die Showbühne und entschuldigte sich noch einmal deutlich bei der jungen Sängerin für seine Aktion im letzten Jahr.

Autorin: Bente Matthes

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3 Kommentare

  1. Kaddi sagte am 13. September 2010 um 14:43

    Isch vasteh dit nich… Nee, wirklich nich… LG Kaddi

  2. Bente sagte am 13. September 2010 um 16:07

    Hey Kaddi, Kopf hoch! ;)

  3. Kaddi sagte am 13. September 2010 um 19:31

    Ja, ich habe schwer zu tun an diesen Gaga-Auszeichnungen… ;O) Sie beherrscht das Spiel super, aber was will sie uns sagen??? Ich sollte nicht weiter darüber nachdenken… LG Kaddi