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Groupies bleiben nicht zum Frühstück - reingehen!

Ihr könnt Euch noch an Eure Schwärmereien für Take That oder NKOTB (für alle Nicht-Eingeweihten: New Kids On The Block) erinnern? Oder seid Ihr sogar gerade mittendrin im Justin Bieber-Fieber? Na, dann wird Euch der folgende Film super gut gefallen.

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„Groupies bleiben nicht zum Frühstück“ heißt das gute Stück. Mit Humor und den Blick fürs Wesentliche sind die jungen Drehbuchautorinnen Kristina Magdalena Henn und Lea Schmidtbauer sowie der Filmregisseur Marc Rothemund („Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“) hier an Themen herangegangen, die jeder von uns nur zu gut kennt: Schwärmereien für den Lieblingsstar und die große Liebe.

Die Abiturientin Lila (gespielt von Anna Fischer) erlebt und kombiniert unbewusst treffsicher beides. Nach einem einjährigen Austauschjahr in der amerikanischen Pampa (ohne Fernsehen und mit viel Beten) kommt sie zurück in ihre geliebte Großstadt Berlin. Kaum angekommen, lernt sie den sympathischen Christopher (Kostja Ullmann) kennen und die beiden verlieben sich ineinander. Lila weiß nicht, dass der hübsche Christopher, genannt Chriz, der äußerst beliebte Sänger der seit kurzem überaus erfolgreichen Band „Berlin Mitte“ ist. Als sie erfährt, wer er ist, muss sie sich mit hysterischen und zum Teil intriganten Fans, strengen Managern und übler Presse auseinandersetzen. Und auch ihre Liebe steht in diesem Durcheinander aus Promi-Hype, echten Gefühlen und Sehnsüchten auf dem Spiel.

Mit Liebe zum Detail, guter Musik und intelligent positioniertem Humor wird diese Liebesgeschichte zwischen der Schülerin und dem Superstar erzählt. Anders als viele Hollywood-Filme nähert sich “Groupies bleiben nicht zum Frühstück” dem mit Glamour und Illusionen behafteten Thema ernsthaft und glaubwürdig an. Kitsch? Fehlanzeige. Ich bin entsprechend begeistert und ganz sicher, dass der Film auch bei Euch gut ankommt und demnach ein großer Erfolg wird.

Viel nachdenken oder üben mussten die zwei Hauptdarsteller und der Regisseur über die Rollen und die Bildsprache übrigens nicht. Nur zu gut können sich die Drei an ihre große Liebe oder ihren Lieblingsstar und die damit verbundenen Gefühle erinnern. Nur Kostja Ullmann als singender Frontman nahm Gesangsstunden und schaute sich einige Video-Clips und Konzertmitschnitte von Bands wie den Kings of Leon an.

Wer nach dem Kinobesuch nicht genug bekommen kann, der findet ab Sonntag hier die Interviews mit Anna Fischer, Kostja Ullmann und Marc Rothemund. Sie werden Euch erzählen, wie sie ihre große Liebe erlebten, wie sie zum Star-Rummel stehen und wie man große Gefühle auf die Leinwand bringt.

Autorin: Bente Matthes - will auch einen Superstar zum Freund.

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1 Kommentar

  1. Neuerscheinungen auf DVD: Rapunzel, Groupies bleiben nicht zum Frühstück sagte am 15. Februar 2011 um 13:39

    [...] 16-jährige könnte eventuell mit Groupies bleiben nicht zum Frühstück beglückt werden. Der Trailer hat wirklich Charme und verspricht, seine eigene kleine Fangemeinde [...]